Rausschmiss aus dem Kindergarten – Ein Abschied für Eltern und Kind

Am Dienstag war es so weit: Sämtliche Eltern von zukünftigen Schulkindern standen vor dem Zaun des Kindergarten Spalier und warteten gespannt auf den großen Akt: Der Rausschmiss der Kinder aus dem Kindergarten.

Die Kinder wurden bis letzten Jahr wirklich geworfen. In einem Tuch wurden sie geschwungen und landeten dann auf dicken Turnmatten. Dieses Jahr wurde es geändert und die Kinder hüpfen jetzt selbstständig von einem Bock in die Freiheit.

 

Entschuldigt dass ich kein besseres Bild habe. Aber da ich mit der DSLR gefilmt habe, konnte ch nur mit dem Smartphone fotografieren und durch das Zoomen und Gegenlicht sind die Bilder nicht gerade toll 🙈

Mit Wehmut schaute ich zu wie die Kinder, darunter auch mein Sohn, in die Freiheit hüpften. Raus aus dem Kindergarten. Auf dem Weg zur Schule. Als das Kindergartenjahr im August 2016 startete sagte ich meinem Sohn noch dass es ja noch eeeewig dauert bis zum Rausschmiss. Ich hatte das Gefühl das Gespräch wäre nur wenige Tage her gewesen. Das Jahr war rasend schnell um.

Kein Wunder. Durch die Schwangerschaft, das neue Geschwisterkind und viele andere Ereignisse verging die Zeit wie im Flug.

Nach dem Rausschmiss wurde von den Eltern das Geschenk für die Erzieher überreicht (ein Apfelbaum) und wir wurden in den Kindergarten gebeten. In den Gruppenräumen ging es dann nämlich weiter. Alle Kinder saßen im Kreis und jedes Schulkind bekam eine persönliche Karte, handgeschrieben, von den Erziehern vorgelesen. Jede individuell und mit viel Liebe. Dazu für jedes ein Geschenk. Für manches Kind war es wirklich der letzte Tag.Da wurden die letzten Sachen zusammengesucht, das Portfolio mitgenommen und letzte Umarmungen vergeben.

Für meinen Sohn ist der letzte Tag noch ein wenig hin. Ich will ihm noch die Bedarfszeit geben um so lange es geht den Kindergarten zu genießen. Aber dieser Tag war die letzte Gelegenheit sich von seinem Lieblingserzieher zu verabschieden. Der ist nämlich seit Mai in Elternzeit und erlebt so die letzten Wochen Kindergarten mit den großen Kindern gar nicht mit. Aber er hatte versprochen an diesem Tag da zu sein. Mein Sohn hängt wirklich sehr an ihm und hat schon so manche Träne vergossen weil er ihn vermisst und der doch bitte wieder kommen soll. Er ist wohl sein Papaersatz.

Auch ich habe mich verabschiedet und wollte ihm für die drei Jahre danken. Ich hatte den Rausschmiss, die Karten und die Geschenke ohne Probleme überstanden, aber da liefen dann plötzlich die Tränen und die herzlichen Gefühle übermannten mich fast. Das „Danke für tolle drei Jahre“ meinte ich wirklich von Herzen.

Ich wünschte ich hätte so einen tollen Kindergarten gehabt und so tolle Erzieher. Ich habe mein Kind vielleicht am Anfang mit einem großen Vertrauensvorschuss in eine „Fremdbetreuung“ gegeben. Aber es sind keine Fremden geblieben. Wir haben viel gesprochen, viel Hand in Hand gearbeitet was den Sohn betraf, Abende beim Elternabend und Nachmittage bei Festen miteinander verbracht. Es waren drei wundervolle Jahre.

Mir graut es heute schon vor dem wirklich letzten Tag. Wenn ich da schon so nah am Wasser gebaut war, wie wird es denn dann erst werden? Wenn wir alle unsere Sachen mit nehmen und ich weiß dass wir nicht mehr wieder kommen. Dass wir uns nicht mehr täglich sehen werden. Dass die lieb gewonnene Gewohnheit, die auch der Hund schon drin hat, nämlich am Tor vom Kindergarten abzubiegen und sich bei der Vordachsäule zu parken, ein Ende hat.

Und dann war die Brille kaputt

Als ich gestern in den Kindergarten kam zum abholen, hat mein Sohn mich erst gar nicht bemerkt. Ist auch gar nicht schlimm. Wenn wir es nicht gerade eilig haben, was selten vorkommt, dann dränge ich ihn nicht, sondern setze mich einfach auf die Bank oder den großen Baumstamm und warte.

So auch gestern. Als er mich dann bemerkte, rief er „Oh, meine Mama ist da!“, kam auf mich zu und sagte „Mama, meine Brille ist kaputt!“

Ich hatte sofort mit dem allerschlimmsten gerechnet – Gläser kaputt – und fragte entsetzt „Wie, kaputt?!“

Er drückte mir dann seine mit Tesa geflickte Brille in die Hand und erzählte dass sein Freund den Bügel abgebrochen hat und einer der Erzieher es dann notdürftig geflickt hätte. Ich nahm die Brille dann auseinander um mir den Schaden genauer anzusehen. Das Gelenk war gebrochen. Ob man das einfach wieder reparieren konnte wusste ich nicht. Der Optiker war gefragt.

 

Zuvor wartete ich aber noch auf die Mutter der anderen Kindes. Auch wenn es mir unangenehm ist, er hat sie kaputt gemacht und darüber muss man reden. Blöde Situation. Ich sprach sie dann an und zeigte ihr die Brille und sie war ziemlich geschockt, entschuldigte sich mehrmals, auch im Namen ihres Sohnes. Ich solle mich melden wenn ich beim Optiker war, sie würde dass dann ihrer Haftpflichtversicherung melden und den Schaden bezahlen.

Ihr Sohn hatte wohl ziemliches Muffensausen. Der Butscher berichtete dass er ihn gebeten hat es mir erst zu hause zu sagen. Was er zum Glück nicht gemacht hat. Ich war auch nicht böse. Ich habe weder das eine oder das andere Kind geschimpft und auch nicht irgendwie böse angeraunzt. Wieso sollte ich auch? Es sind Kinder. Und auch der Mutter gegenüber war ich nicht böse. Klar ist das jetzt blöd gelaufen und für den Butscher bei seinen Sehwerten nicht gerade toll, aber es lässt sich alles regeln! Auch wenn ich zu dem Zeitpunkt noch absolut nicht wusste in welchem Rahmen sich das ganze bewegt, war ich recht entspannt. Hatte ich doch viel früher mit einer kaputten Brille gerechnet und vor allem damit, dass mein Sohn sie selbst zerlegt!

Allerdings hatte ich auch nicht damit gerechnet dass der Bügel hin ist. Ich hatte damit gerechnet dass die Gläser kaputt gehen oder das Gestell an sich bricht durch irgendwas. Das Gestell ist ein extra „Play“-Gestell mit überdehnbaren Bügeln, also man kann sie nach außen wegbiegen ohne das was passiert. Da muss man schon mit Schmackes ran und das kaputt zu machen. Daher war und bin ich wirklich neugierig wie es passiert ist. Leider haben wir das aus beiden Kindern nicht so recht raus bekommen.

Da ich Nachmittags einen Arzttermin hatte und dort ein Apollo in der Nähe ist, bin ich nach dem Termin direkt dort hin und zeigte die Brille. Ich muss dazu sagen, dass wir die Brille versichert haben. Bei 140 EUR wert kostet dies einmalig 20 EUR. Und wenn man die Versicherung nicht nutzt, bekommt man nach zwei Jahren einen Gutschein über diesen Wert. Also praktisch kein Geld verloren.

Die Optikerin sah sich den Schaden an und meinte zum reparieren müsste sie das Gestell einsenden. Dann hätte der Butscher ca. 14 Tage keine Brille. Absolute Katastrophe. Da er abklebt braucht er seine Brille. Denn ohne Brille ist das abkleben sinnlos. Sie wollte dann noch schauen ob sie das Gestell eventuell da hat und dann einfach das komplette Gestell tauschen kann. Sie kam dann wieder und meinte wir hätten Glück. Sie hätte das selbe Gestell da und es wäre rabattiert, wir müssten dann nur 35 EUR für das neue Gestell bezahlen und die Versicherung gar nicht nutzen. Da bei der Versicherung eine Eigenbeteiligung fällig ist, lohnt sich das bei solch geringen Beträgen nicht.

Der Schock kam dann 5 Minuten später, als sie Probleme hatte die Rechnung zu drucken. Sie besprach sich mit einer Kollegin und kam dann zu uns „Entschuldigen Sie, ich habe ihnen leider etwas falsches erzählt. Das Gestell ist nicht rabattiert. Es würde dann 70 EUR kosten.“

Uff. 70 EUR. Gleich mal das doppelte. Genau das was wir damals bezahlt haben für das Gestell. Viel Geld. Die Optikerin verstand mich und bot direkt an dass es dann doch sinnvoller wäre über die Versicherung eine komplett neue Brille zu bestellen und sie würde dann für die Übergangszeit das Gelenk mit einem Spezialkleber kleben. Es würde instabil sein, weil die Feder fehlt und er dürfte damit nicht so wild toben. Aber er könnte sie tragen. Sie rechnete das ganze mit der Versicherung durch.

Ergebnis: 30,09 EUR für eine neue Brille plus 20 EUR damit die neue Brille wieder versichert ist. Ich fragte dann noch, was es gekostet hätte die Brille einzusenden zum reparieren: 30-35 EUR. Also albern, wenn wir über die Versicherung fürs selbe Geld eine neue Brille bekommen.

Die Brille wurde bestellt. Die alte geklebt. Sie meinte dann es wackelt zwar ziemlich, aber es geht und sollte halten bis die neue fertig ist. Sie habe auf dem Auftrag vermerkt dass wir sofort angerufen werden wenn sie fertig ist.

Zuhause habe ich dann natürlich die andere Mama angerufen, ihr die Neuigkeiten mitgeteilt und auch ausführlich erklärt warum wir uns wie entschieden haben. Sie hat sich noch einmal überschwänglich entschuldigt und gemeint dass sie sich schon Gedanken gemacht hat weil sie ja weiß dass der Butscher seine Brille nicht zum Spaß hat. Das war mir fast unangenehm. Klar haben wir jetzt den Aufwand mit der Brille. Aber es hätte auch anders kommen können. Die Kinder sind beide noch heil. Der Butscher hat zwar gesagt, er hat sich an dem Metallgelenk gepiekt, aber zum Glück nicht schlimm und man sieht auch nichts mehr. Wenn sich ein riesiger Kratzer übers ganze Gesicht gezogen hätte oder einer von beiden den Bügel im Auge gehabt hätte.. man weiß ja nie. Kann alles vorkommen! Von daher: Es ist ja „nur“ die Brille.

Und zum Glück hatten wir die Versicherung. Denn ohne hätten wir die komplett selbst zahlen müssen, was heißt ich hätte der Frau eine dreistellige Rechnung geben müssen :-/ Oder wir hätten erst zum Augenarzt eiern müssen für ein neues Rezept. Und selbst mit Rezept wäre die Summe noch dreistellig geworden. Denn die Krankenkasse zahlt auch bei Kindern so gut wie nichts. Es ist absolut lächerlich. Mich ärgert das wirklich sehr. Es ist ja nicht so dass er nur ein bisschen schlecht sieht und auch ohne Brille sein könnte.

Auch dass wir bei Apollo gelandet sind, war rückblickend die richtige Entscheidung. Die erste Brille war von Fielmann und dort fand ich mich nicht gerade gut beraten. Vor allem hat man dort, zumindest in den Bremer Filialen, immer das Gefühl zu stören und nicht willkommen zu sein. Bei Apollo hat man uns sowohl beim Kauf als auch jetzt mit dem kaputten Gestell ausführlich beraten und ich denke wir haben den besten Weg gefunden.

Augenpflaster-Update

Es gibt ein Augenpflaster Update. Zunächst muss ich aber mal berichten was mir so für Vorurteile entgegen schlagen seit der Butscher Pflaster trägt.

Die Vorurteile kommen nicht von Kindern. Das mal vorweg. Bei den Kindern gibt es so was nicht. Da ist solch eine Veränderung vielleicht 1-2 Stunden ein Thema. Weil ist ja was besonderes. Aber nur aus Neugier, nicht weil sie etwas doof finden oder sich lustig machen. Das wird einfach hingenommen. Gelegentlich werden besonders coole Motive kommentiert. Das war es dann aber.

Ganz im Gegensatz zu den Erwachsenen.

  • „Schielt er oder wieso macht ihr das?“ – Augenpflaster bzw. „Okklusionstherapie“ wird in erster Linie eingesetzt bei „funktionell bedingter Sehschwäche“ (Amblyopie). Zur genauen Erklärung: Ein Auge sieht schlechter als das andere. Der Kopf blendet dieses aus, da das schlechtere Auge für ihn hinderlich ist. Ende vom Lied: Räumliches Sehen schwindet, Auge wird noch schlechter. Dem wird mit Augenpflaster entgegen gewirkt! Das gute Auge wird behindert damit der Kopf gezwungen ist mit dem schlechten Auge zu sehen. Beim schielen muss man erst mal untersuchen woher das kommt! Oft (Oft! Nicht „immer“!) ist dies nicht mit Augenpflastern zu therapieren. Ich habe z.B. als Kind auch leicht geschielt. Das kam von eienr Muskelschwäche. Ich musste dann in der Sehschule die Augen trainieren.

 

  • „Fängt er dadurch nicht an zu schielen?“ – Nein!

 

  •  „Das schadet doch mehr als dass es hilft“ – Also ich weiß echt nicht woher die Leute das haben, die so etwas sagen. Aber wenn man das wie verordnet durchzieht und den Kindern auch anständig und kindgerecht erklärt wieso das sein muss, dann hilft es sehr wohl! Und zwar merklich! Die Frage sollte viel eher sein: Was ist die mögliche Konsequenz daraus wenn man keine Therapie macht?

 

  • „wird er nicht gehänselt?“ – Nö. Die einzigen die das zum Thema machen seid ihr!

 

Das waren die Aussagen die mir eingefallen sind und die gehäuft vorkamen.

Mittlerweile waren wir wieder beim Augenarzt und waren wirklich erstaunt. Er klebt nur für 3 Stunden jeden Tag ab, mir kommt das reichlich wenig vor. Aber es ist schon viel besser geworden. Ich habe mir das absolut nicht vorstellen können. Aber man hat es direkt beim Sehtest gemerkt. Noch bevor die Ärztin etwas gesagt hat, wusste ich dass das Kleben ein voller Erfolg ist.

Wo er vorher schon arg kämpfen musste und mehr geraten hat als erkannt, hatte er dieses mal die ganze Reihe und die kleinere danach sehr souverän gemeistert. Erst danach kam er wieder ins straucheln und musste dann zugeben dass er es nicht mehr erkennt.

Wir bekamen ein Rezept für neue Augenpflaster und bleiben bei den 3 Stunden jeden Tag. Im August, kurz vor der Einschulung ist der nächste Termin.

Ganz schlimme Stilldemenz

Dass es hier im Moment so ruhig ist, liegt nicht dran dass ich nichts zum verbloggen habe. Im Gegenteil. Da gibt es eine Menge.

Es liegt eher daran, dass ich es nicht mehr weiß. Gestern hatte ich einen halben Blogartikel gedanklich vorformuliert, dachte „oh ja, super, genau so! Muss ich nachher unbedingt tippen“  – kam dann natürlich nicht dazu Und heute ist alles weg. Ich weiß noch nicht mal genau um was es eigentlich ging.

Die Stilldemenz hat mich voll im Griff. Dabei stille ich nicht mal mehr. Irgendwie scheint es da um den 5.-6. Monat einen hormonellen(?) Höhepunkt zu geben. Ich hoffe jedenfalls dass der Höhepunkt jetzt erreicht ist. Noch schlimmer kann es ja eigentlich nicht mehr werden.

Seit Wochen nehme ich mir vor hier und da anzurufen. Termine umzulegen, hier wie vereinbart Bescheid zu geben, dort etwas zu erfragen.. und vergesse es wieder bevor ich den Anruf tätigen konnte.

Oder neulich stand ich in der Küche vor dem offenen Kühlschrank und überlegte krampfhaft was ich eigentlich dort wollte. Und dann fiel mir ein dass ich meinem Sohn eigentlich seinen Schlafanzug holen wollte. Der natürlich nicht im Kühlschrank lag. Ich war da vollkommen falsch

So weit ist es mittlerweile also schon. Kann ja nicht mehr lange dauern bis ich mal mein Kind irgendwo vergesse

5 Monate Nord(herz)baby

Es ist unfassbar wie schnell die Zeit rennt. Ich habe wirklich das Gefühl das wird mit jedem Kind schneller.

Heute ist mein Mädchen schon 5 Monate auf der Welt und bereichert unser Leben, macht uns komplett. Das heißt auch nächsten Monat schon ein halbes Jahr 😱

Kaum zu glauben dass sie schon so lange da ist. Hielt ich sie nicht letzte Woche erst zum ersten Mal im Arm? Aber nein. Draußen ist es inzwischen warm. Der Sommer steht vor der Tür. Es ist definitiv nicht mehr Winter.

Gewachsen ist sie auch. Letzte Woche habe ich mal gemessen und maß 64cm, wenn ich mich nicht vermessen habe, aber das dürfte hinkommen. Das sind gut 15cm mehr als bei ihrer Geburt. Die meisten 56er Sachen haben wir schon aussortiert, manches passt aber noch. Je nachdem wie die Sachen ausfallen.

Nachts schläft sie echt gut. Spätestens gegen 22 Uhr schließt sie ihre Äuglein, wird dann gegen 4 Uhr wach für ihre Flasche und schläft dann weiter bis ich sie wecken muss weil wir zum Kindergarten müssen. Wenn man sie schlafen lässt, schläft sie teilweise bis 9 Uhr. Ansonsten macht sie nach dem Kindergarten- und Gassigang noch mal ein Nickerchen.

Was sie vor allem für sich entdeckt hat sind Pupsgeräusche mit der Zunge und den Lippen. Die macht sie gerne und oft. Egal wo. Das hat der Butscher nicht gemacht. Manchmal muss ich sie umziehen weill sie sich dadurch total nass gesabbert hat. Sind nämlich ziemlich feuchte Pupse 😂

Wir haben vor kurzem mit der Beikost angefangen. Ja, ich weiß, heikles Thema 🙄 Liebe Leser, ich verfechte den Ansatz Leben und Leben lassen. Es gibt wenige NoGos, Kinder schlagen oder ohne Autositz fahren lassen, wo ich mich wirklich aufregen würde oder meine etwas sagen zu müssen. Ich weiß absolut nicht wieso teilweise so viel Aufhebens darum gemacht wird, WANN mit Beikost angefangen wird und wann nicht. So lange sich das ganze im Rahmen der Empfehlungen bewegt und niemand das Kind zwingt,  ist doch alles okay!

Ich habe das sowohl beim Butscher als auch beim Mädchen nach Gefühl und Intuition gemacht. Habe auf Anzeichen geachtet… Und ich denke das ist alles schon ganz richtig so 😉
Pastinake mag sie absolut nicht. Das spuckt sie wieder aus. Kürbis ist der große Renner bei ihr. Da hat sie mir sogar den Löffel aus der Hand genommen weil es nicht schnell genug ging 😂

Ansonsten macht die Nordbabydame manchmal über Nacht riesige Fortschritte. Bis letzte Woche dachte ich noch, dass mit dem Krabbeln dauert sicher länger als beim Sohn. Aber jetzt plötzlich robbt sie durch das Laufgitter (meist rückwärts) und versucht die Beine unter den Körper zu bekommen. Das klappt natürlich noch nicht wirklich. Deshalb wird dann gemeckert und geweint.

Seit zwei Tagen wird aber sowieso generell sehr viel geweint. Sie ist unausstehlich, fängt aus dem nichts heraus an zu weinen, sabbert viel, kaut auf allem rum und hat rote Bäckchen – kurz: Sie zahnt! Und da kann man ja bekanntlich nicht wirklich viel machen. Beißring ins Kühlfach legen, Zahnfleisch massieren, Mammut Zahni-Gel oder Osanit-Kügelchen geben. Beides hab ich (noch) gar nicht da – ja ich weiß, für einen alten Hasen bin ich schlecht vorbereitet! Ich bin echt mal gespannt wann der erste Zahn raus schaut.